Planet Freiwilligendienst

February 16, 2012

  • Man kann den Zustand nicht besser beschreiben, in dem ich mich befand, als ich 7 Uhr morgens in Harbin aus dem Zug stieg. Draußen herrschte eine Temperatur von etwa -25°C. Als ich 36 Stunden vorher in Guangzhou mit T-Shirt und einem Sweatshirt in den Zug stieg, waren es frühlingshafte +18°C.   Obwohl ich mich eigentlich gut auf die Temperaturen vorbereitet habe (5 Lagen inklusive Ski-Unterwäsche und Ski-Pulli und “Nordpol-Mütze” <– siehe Foto), dauerte es keine 20...

February 15, 2012

February 14, 2012

  • Von Amman nach Alexandria: Every Day I’m Shuffeling Jordanien ist ganz anders als Ägypten. Aber wirklich komplett. Jordanien ist teuer, sauber, hat kein Wasser, die Autos sind (relativ) modern, ein annehmbarer Teil der Taxifahrer schnallt sich an, die Leute sprechen mehr oder weniger gut englisch. Ja, es gibt auch ein „Downtown“, das noch ein bisschen so ist, wie ich mir eine arabische Stadt vorstelle und es gibt ein Pendant zum Alexandriner Restauran „Mohamed Ahmed“. Sonst hat mich Amman immer...
  • Stimmen, die einen durchs Schülerleben begleiten: Nach dem zwanzigsten Mal “Julien ne regarde pas…. et BOUM, c’est le choc!” habe ich mich so manches Mal gefragt, wer oder was diese Lehrbuch CDs produziert. Ich werde hier in Estland eine ähnlich traurige und anonyme Berühmtheit werden. Am Montag war ich mit ein paar Muttersprachler-Kollegen in einem Tonstudio. Meine Stimme wird jetzt in der Hörverstehenaufgabe im estnischen Deutschabitur und bei der Abschlussprüfung nach...
  • Da es erneut ordentlich geschneit hat und ich deswegen eine weitere Woche Schneefrei habe, gibt es nicht besonders viel von der Arbeit zu berichten. Daher habe ich mich dazu entschlossen ein paar Ereignisse in kurzen Stichpunkten zusammenzufassen. -Von Do. bis Di. Besuch von “OnDetours”, 2 sehr nette Leute, die mit dem Auto von Deutschland nach Südostasien unterwegs sind. Dabei werden u.a. auch Kulturweitfreiwillige besucht und zum Freiwilligendienst und philosophischen Themen...
  • Dank Sophia, meiner lieben Freundin, mit der ich zusammen Abitur gemacht habe, das uns beiden schon so weit weg scheint, besuchte ich ein weiteres Mal das eiskalte aber dennoch tolle Shanghai. Nach einer 19stündigen Zugfahrt, die ich die meiste Zeit zum Schlafen nutze, kam ich endlich im 20 °C warmen Shenzhen an. “Hier bist du richtig”, sagte ich mir, als ich die Winterjacke auszog und über den vertrauten, noch etwas leeren Campus ging, an dem am nächsten Montag, nach drei Wochen...
  • Vergangenen Sonntag feierte die Alexander-von-Humboldt-Schule, meine Einsatzstelle hier in der Mongolei, ihr zwanzigjähriges Bestehen. Aus diesem Grund gab es ein großes Konzert, für welches bereits schon seit Mitte Dezember trainiert wurde. Die Leistungen auf der Bühne waren wirklich weltklasse. Es war eine bunte Mischung aus Tanz (modern und traditionell), Gesang und Akrobatik. Ich war wirklich sehr begeistert vom Konzert und vom Engagement aller, die sich daran beteiligt haben –  Schüler und...
  • Diese Wochenende habe ich mich dazu entschlossen nach Guanajuato und San Miguel de Allende zu fahren, weil mir ja alle gesagt haben da wäre es ja sooooooo schön!!! Naja, allen diesen Menschen möchte ich an dieser Stelle gesagt haben, das mag ja sein, wenn die Sonne scheint, aber im Regen ist nix mehr schön, sondern nur noch eisig kalt und windig, so wie in den schottischen Highlands naja aber die haben wie ich finde auch so ihre Charme, also von daher war’s nicht weiter tragisch Freitag...

February 13, 2012

  • Hallo erst mal, ich weiß nicht, ob ihr´s wusstet, aber ich bin dann mal für ein Jahr weg. Obwohl, eigentlich sind es ja nur 11 Monate, wie ich immer zu sagen pflege. Jedenfalls werde ich euch hierüber über alles Wichtige und Interessante informieren, wobei Interesse ist ja immer subjektiv und so wird es dem Einen oder Anderen mal weniger, mal mehr interessieren. Wahrscheinlich werden diese Interessensunterschiede schon hier zum ersten Mal auftreten. Nachdem ich nun endlich alle...
  • Es sind die Momente und Augenblicke,an die man sich gerne zurück erinnern wird. Angefangen hat es mit bloßer Gedankenspielerei, nun sitzt man erneut im Bus in die Ferne, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, ob man zurückkommt. Der folgende Bericht erzählt von albanischer Diaspora – und wie ich den Balkan endlich in mein Herz schloss. Einer der trüben Tage Tiranas habe ich mir ausgesucht, um das letzte Nachbarland Albaniens zu bereisen. Hinter dem Nationalmuseum flackern die...
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